DB 0 MOT-SHF-BAKEN



DB 0 MOT-SHF-BAKEN-KL. FELDBERG
i. Hochtaunus
DB0KHT  und  DB0SSB wurde zu


QRA:  JO 40 FF 826 m ü.  NN
50.22184 N   =  50°13'19"N
08.44677E   =  08°26'48"E


BAND
cm
QRG-
Soll
LO-Div.
Missmatch
PWR
(ERP)
MOD
DIR
ANTENNE
ASL
üNN
STATUS
23
1,296.880.000  GHz
-0,36Hz
14.6W
CW
OMNI
7dBd 2,15L Alford-Slot
840m
Testmode
13
2,320.880.000  GHz
+/- 0,0Hz
14.4W
CW
OMNI
7dBd 2,15L Alford-Slot
840m
Testmode
 9
3,400.800.000  GHz
+0,43Hz
12.4W
CW
OMNI
11dB WG--SLOT
836m
aktiv
 6
5,760.800.000  GHz
-0,76Hz
12.6W
CW
OMNI
11dB WG--SLOT
836m
aktiv
 3
10,368.820.000  GHz
-0,9 Hz
13.4W
CW
OMNI
12dB WG--SLOT
836m
aktiv
   1,3
24,048.853.000  GHz
-3,1 Hz-
4.3W
CW
OMNI
11dB WG--SLOT
836m
aktiv
   0,7
47,088.850.000  GHz
-7,2 Hz
80mW
CW
OMNI
28dB-Dish
838m
Montage1
   0,4
76,032.825.000  GHz
-
20mW
CW
OMNI
33dB-Dish
838m
Montage2
* LO-Div. Missmatch = Natürliche Abweichung von der Sollfrequenz, durch den PLL-Teiler, in Hz

Hier das Beispiel  der LO Aufbereitung für 47GHz,
die so erzeugt wird:

LO = 122,627214MHz  (R=4,  N=49 + 1707431 / 33554432   pfd=2,500000MHz)

10MHz ist die Referenz, entweder vom Rubidium oder abgeleitet vom GPS Signal.

Dann heißt es bei  47GHz:
10MHz / 4 * (49 + 1707431 / 2^25) * 384 = 47.088.849.992.8 Hz

Tatsächlich liegt die QRG des LO`s  bei 47GHz
nur  -7,2Hz zu tief.

Danach liegt der LO
bei 24GHz :  

10MHz/3 * (37+19338520 / 2^25) * 192 = 24.048.852.996,9Hz.  
-3,1Hz zu tief.

bei 10GHz
10MHz/3 * (32+13507714 / 2^25) * 96 = 10.368.819.599,1Hz=
-0,9Hz zu tief,

bei 5,7GHz:
10MHz/3 * (36+167772 / 2^25) * 48 = 5.760.799.999,24Hz=
-0,76Hz zu tief

bei 3,4GHz:
10MHz/4 * (50+12825250 / 2^25)  * 27 = 3.400.800.000.88Hz=
+0,88Hz zu hoch.

bei 2,3GHz:
10MHz/3* (38+ 22861753 / 2^25)  * 24 = 2.320.880.000,0Hz=
+-0,00Hz zu hoch/tief  (passt genau).

und bei 1,3GHz:
10MHz/3* (32 + 14159970 / 2^12)  * 12 = 1.296.799.999.64Hz=
-0,36Hz zu tief.

Die Frequenzablagen, durch das  "LO-Div.Missmatch",  sind  hier eher  als "akademisch"anzusehen,
(es sei denn, wir wollten EME arbeiten...)

FALLS SIE UNS UNTERSTÜTZEN MÖCHTEN,  SPENDENKONTO SIEHE WEITER UNTEN!


Neues von den Hochtaunusbaken.

Die Baken auf 3cm = 10.368,820MHz und  1,3cm = 24.048,853MHz
werden im Schwarzwald, bei  OM Nobi, DF6IY  mit ca. 60db  ü.Rausch  für 10GHz und 35db ü.Rausch für 24GHz, gehört.

Bild: DF6IY  
Hier die  Bilder von Nobi, schon kurz nach der Inbetriebnahme mit  aussagekräftigem Wasserfalldiagramm

    
Bild: DF6IY
10GHz                                                                                                    24GHz
Sehr schön, besten Dank lieber Nobi,DF6IY, für diese Bilder, die mehr sagen als jede QSL Karte.

Seit dem 12.12. 2015 sendet DB 0 MOT aus JO 40 FF auf 826 m ü.NN auf 10GHz und 24GHz.
Seit dem 02.Mai jetzt auch auf 3,4GHz.

Aus Platzgründen sind die Antennen  in zwei separaten Antennenträgern verbaut.
Der Antennenträger  AT01, für die 23cm und 13cm Antennen, ist  mechanisch fertiggestellt, es stehen
aber noch die Messungen der Antennen unter der  Wetterschutzhaube aus.

           

Im neuen Antennenträger AT01, fanden die 23cm und 13cm "Alford-Schlitz-Antennen"  ihren Platz,
direkt  neben der Ausseneinheit AE01 auf dem  14m hohen  Gittermast.

Die 9cm,6cm,3cm und 1,3cm Antennen in dem etwas kräftigereren Antennenträger AT02, auf der Turmplattform.

Der Antennenträger AT02, für 9cm-6cm-3cm und 1,3cm ist zur Herbstzeit und auch im Frügjahr  erheblichen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Schwingungen und Vibrationen setzten den Inneren Montageebenen sehr zu.  
Letzte Modifikation hierzu , die mittlere Montageebene. Diese Ebene aus einer Teflonscheibe hergestellt, wurde zur besseren mechanischen Stabilität, durch eine 4mm dicke FR4 Platte, ersetzt.



Die mechanischen Arbeiten an den  Antennenträgern gestalteten sich zwischenzeitlich etwas schwierig.
Standrohr, Brückenträger, Geländerhalterungen und Montageträger, alles in Edelstahl, FR4  oder Teflon.
Hier bin ich zum ersten Mal, mechanisch, an meine Grenzen gestoßen.
Die aufgeworfenen Probleme konnten aber gelöst werden.
Da diese Antennenkonstellation einige Überraschungen bereit hielt, musste hier eine sehr komplexe Simulation
voraus gehen.
Einige Montageplatten waren  nach den ersten Test`s, dann auch für die Abfalltonne bestimmt.


Die oberen vier  Bilder nebeneinander, zeigen die ersten Montage- und Positionierundversuche.
Der Antennenträger A2, beherbergt aber nun alle Antennen für 9cm,6cm,3cm und 1,3cm.

Durch den  gewählten Aufbau,  konnte die gegenseitige Beeinflussung
der Rundstrahldiagramme, in der horizontalen Ebene, auf ein Minimum begrenzt werden.  
Von1,3 GHz bis 24GHz  sind nun alle Antennen, gebrauchsfertig  in den Antennenträgern verbaut.

Hier die Messergebnisse der Skelettschlitzantenne mit einem RL für :
3,5GHz von 19,7db,   für  5,7GHz von 20,2db,  für 10GHz von 21,3 db  und  für 24GHz von 15,5db.
Bei  fast allen Antennen konnte so das gesetzte Ziel, einer  guten Anpassung, mit einem  Returnloss
von  oder  besser 20db, erreicht werden.
Ich werde bei besserem Wetter den Dom noch einmal heben und von allen Seiten ablichten damit alle Neugierigen
einen freien Blick auf die Antennen bekommen und dann besser schlafen können.

OM Klaus Gockenbach-DK4FS, hat hier, obwohl die mechanische Aufspannung  seiner Fräsmaschine dafür eigentlich garnicht vorgesehen war,  hervorragende Ergebnisse bei den 9cm und 6cm Schlitzantennen  abgeliefert.  
Dafür nochmal danke, lieber Klaus.


Die von "micromechanik" Hubert Krause, DG1KBF (sk) gefertigte  24GHz Antenne
wurden freundlicherweise von Michael Kuhne DB6NT vermessen und auf s.o., bestes RL  abgeglichen.
Dafür nochmal besten Dank.  

Die neuen Oszillatoren nach DF9IC, wurden in Arbeitsteilung, von mir bestückt und vom Spender, OM Alexander, DL8AAU  eingemessen. Die Oszillatoren  arbeiten nach erfolgtem Abgleich,  zu unserer  aller Zufriedenheit.


Und gerade  das äußerst  geringe Seitenbandrauschen, exemplarisch hier am LO für 47GHz ,
gemessen von Wolf-Henning- DF9IC, auf dem SHF Treffen in OZ,
läßt beim Betrachter, Freude aufkommen.
Hinter den OCXO`s mit den nachgeschalteten Tiefpässen, geben wir dann aber noch einmal behutsam Gas, damit nach
ca. 20m Koaxstrecke, die Vervielfacherstufen auch optimal durchgesteuert werden.
Die zentrale Baugruppe ist sei Dezember 2015 im trockenen, klimatisierten  Container untergebracht.  
Der Einbau der Zentral- und Oszillatoreinheit in  den Einschubträger im Container erfolgte, nach dem ein RaspberryPi
zur  Überwachung der Baken eingebaut und als Remote Interface arbeiten konnte.

Über den Raspberry, kann nun  auch aus der Ferne, jede Bake ein und ausgeschaltet werden.
Da alles in unserem Sinne funktioniert , hieß es, ab auf den Berg damit.....
         
Am 23.12.2015, einen Tag vor dem heiligen Abend, mußte ich  noch einmal die Baken ausser Betrieb nehmen.
Das 5V Netzteil war defekt (kann passieren) und damit alle Teile auf dieser Ebene.
Auch der RaspberryPi hat diese Störung leider nicht überlebt, eigentlich schade.

Zwei der Pufferverstärker, an 5V betrieben, mußte ich auch  ersetzen.Gute Gelegenheit die Netzversorgung an sich, auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu erneuern.

         

Ein 1HE-19"Träger beherbergt  nun die komplette Niederspannungsversorgung und außerdem,
das 10MHz Rubidium-Modul.
Letzte  Arbeiten vor Inbetriebnahme:
Zentraleinschub  im Schrank montiert.  Mainframe mit dem Netzgerät und Rubidium verheiraten,  
letzte Kontrolle....einschalten.
Nach dem die Statusmeldungen der aktiven LO's auf "OK" sprang, wurden die Baken dieser Linien freigeschaltet.
 Zu der 3,4GHz,  5,7GHz,  10GHz, und  24GHz  Bake,  sind nun noch die  Baken  für 1,296GHz, und 2,320GHz  im Testmode, dauerhaft in Betrieb gegangen. Mit Rücksicht auf das kommerzielle und auch AFU- Umfeld mit HAMnet, erfolgte
die Inbetriebnahme der 6cm Bake  zeitlich versetzt.

Bevor es aber soweit war, mußten einige  Eigenheiten  unserer Infrastruktur angegangen und gelöst werden.
Da die 23cm und 13cm Baken, abgesetzt auf dem 14m hohen aber gute 20m entfernten Mast in Betrieb gehen sollten,
wurde für beide Strecken, eine Fernspeisung konzipiert.


Die  zweite Ausseneinheit, die in luftiger Höhe die Vervielfacher beherbergt, musste neu entworfen werden.
Nach kurzer Bauzeit konnte diese dann, am heimischen Balkon, in Betrieb genommen und getestet werden.

    

Da der Sommer 2016 bis dahin eher nass und kühl ausfiel, waren das die idealen Prüfbedingungen
für unsere neue Bakenhardware.
Mitte August  stand dann der Montagetermin für die neue Ausseneinheit,  mit den  Antennen für 23cm und 13cm an.
Am Bakenstandort,  auf dem Kleinern Feldberg i.Ts., arbeiteten diese vorerst  im Testmode
In dieser Zeit machten sich unstabile Betriebsparameter auf der 13cm Seite bemerkbar  sodas ich hier noch einmal
nacharbeiten musste. Die Inbetriebnahme erfolgt jetzt bei besserem Wetter in den nächsten Wochen.    .


Im  vorläufig letzten, dem  3. Bauabschnitt, fehlen  noch die Ausseneinheiten der 47Ghz und 76Ghz Bake.
Diese Baken werden, wenn es das Wetter zuläßt  und die Software Entwicklung hierzu abgeschlossen ist,  
zum Frühsommer 2017 der SHF Gemeinde eine neue Form  
der  Bakennutzung und Beobachtung  bereitstellen.
Wie und was das genau sein wird, werde ich zur Gigaherz-Tagung in Dorsten verraten.

Bis dahin werde ich  weiter  fortlaufend über den aktuellen Stand der Bauarbeiten berichten
sowie  die neuesten Fotostrecken hier einstellen.



Alle Bilder sind grob chronologisch hintereinander gestellt und zeigen möglicherweise,
nicht zwingend, den Ist-Zustand. Selbstredend bin auch ich, an einer zusammenhängenden Doku interessiert. Ich bitte aber zu bedenken, das ich zeitweise mit anderen Dingen in der Sache befasst bin, so das eine lückenlose Bilddokumentation dann eher mal zur Nebensache wird...
Volker, DL1ZB




QSL an DL1ZB via Büro


Wir bedanken uns ausdrücklich bei Allen
großzügigen Spendern
mit einer lobenden Erwähnung,

auch 2017
bei
meiner Frau Kirsten, für Ihre unendliche Geduld mit mir.
der
Schlosserei Wenz - Frankfurt Heddernheim, für  ambulante Bearbeitung von Hardware.


2016
bei
OM Nobi - DF6IY - im Schwarzwald, für seine Beharrlichkeit am kalten Fenster
in Opa`s Wohnzimmer !
bei Alexander Kurpiers, DL8AAU, für`s , nicht locker lassen....
bei DB6NT für den unkomplizierten techn. Support...
bei Klaus-DK4FS, meinem Edelstahlprofi ...
bei Wolf-Henning,DF9IC,  zur Messung des Seitenbandrauschen am 47GHz LO.

2015
bei
Alexander Kurpiers - DL8AAU, für sein großes "Spenderherz"
mit  unendlicher Geduld und Ausdauer...
Thomas  Neumann - Weiterstadt,  für die  9cm, 6cm und 3cm Antennenmessung.
Fa. Kabel Kusch, danke Katja, für die "Blitzlieferung".
Und ich dachte bis jetzt immer , "Tempo", wäre ein Taschentuch....

2014
bei
XYL Erna - XYL DJ1RV(sk)
2013
bei
OM Woweries - Heppenheim,

2012
bei
Thomas  Neumann - Weiterstadt
Firma Kabel Kusch - Dortmund,
DK4FS - Firma Klaus Gockenbach - Mücke/Alsfeld, KnowHow
Schlosserei Wenz - Frankfurt Heddernheim, Hardware.

2011
bei
Marco - DD7PC, Hardware.

2010
bei
Marco - DD7PC, Hardware.
Gerd - DG9FCJ   Hardware.
Wolf-Henning - DF9IC  KnowHow
Nobi - DF6IY, Spende
Stefan - DG6DFV, Hardware.
Matthias - DH9FAC  Hardware.

Wir wissen, ohne Eure Unterstützung geht es nicht.
Unterstützt  bitte auch weiterhin, das DB 0 MOT - Bakenprojekt  mit
eurer großzügigen Spende.

Hier unsere Bankverbindung:

Konto: Spendenkonto TRG
Kontonummer:   3251494459
bei der Postbank München, BLZ:  70110088
oder
IBAN: DE11 7011 0088 3251 4944 59

Verwendungszweck:
SHF-BAKEN-+ Eigenes CALL
Bitte Verwendungszweck und eigenes Rufzeichen angeben!

Der  Bakenerbauer sagt ihnen,
Danke !


CQ Fox11

auf der Fox11 Servicewelle :
145,475 MHz  sowie  430,525 MHz

ruf doch mal rein ...